https://www.youtube.com/watch?v=ofbL9Yjxt6g Mehr zum Thema Anlagefonds, Kosten und Rendite finden Sie in diesem Artikel der NZZ. In Vermögensverwaltungsmandaten sind die Kosten weniger transparent als in Anlagefonds. Bezieht man auch versteckte Gebühren und Aufwendungen mit ein, sind Mandate nicht selten noch erheblich teurer als vergleichbare Fonds. Moneyland.ch listet alle relevanten Kosten auf. … [Weiterlesen...]
Don’t Di-worse-ify!
Diversifikation reduziert das Risiko grosser Verluste. Doch lange nicht jedes Portfolio, das gut diversifiziert aussieht, ist auch gut diversifiziert. Es hilft nichts, möglichst viele Anlagen zu halten, wenn sich diese Anlagen im entscheidenden Moment alle gleichgerichtet entwickeln. Das ist Schein-Diversifikation. Wer beispielsweise konjunktursensitive Aktien mit hochverzinslichen, konjunktursensitiven Obligationen "diversifiziert", akzentuiert das Risiko gerade dann, wenn die Verluste am … [Weiterlesen...]
ETFs: Vorsicht Steuern!
Exchange Traded Funds (ETFs) erfreuen sich aufgrund geringer Verwaltungsgebühren zunehmender Beliebtheit. Dass dem Anleger oft hohe Kosten in der Form von Steuern entstehen, wird regelmässig verschwiegen. ETFs bilden passiv Aktien- oder Obligationenindices ab und verursachen deshalb einen geringen Verwaltungsaufwand. Im Vergleich zu klassischen Fonds werden dem Anleger sehr tiefe Gebühren belastet, meistens weniger als 0.5% pro Jahr. Das wirkt sich positiv auf die Rendite aus - zumindest vor … [Weiterlesen...]
Partisan 1. Rang in der NZZ
In der von der NZZ am 26. Januar publizierten Rangliste der Anlagefonds rangiert der Partisan an erster Position (Kategorie "CHF Ausgewogen"). Im Vergleich mit den grossen Konkurrenten schneidet der Partisan auch seit seiner Lancierung hervorragend ab. Der Renditevorteil ist nicht zuletzt auf die im Konkurrenzvergleich sehr geringen Verwaltungs- und Transkationskosten zurückzuführen. Quelle: Bloomberg, Ausschüttungen reinvestiert (Lancierung: 1.10.2013, voll investiert seit … [Weiterlesen...]
Karl Popper und die Finanzmärkte
Von enormer Unsicherheit, von Chaos und wirtschaftlichem Abstieg, vom "failed state" war die Rede. Nach der Wahl Trumps ganz ähnlich wie beim Entscheid zum Brexit. Doch in krasser Diskrepanz zu Medien und Politik reagierten die Finanzmärkte positiv. Die Aktienkurse stiegen, der Krisenindikator Goldpreis ist deutlich gesunken. Wie kann das sein? Nicht das Recht eine Regierung zu wählen, ist das entscheidende Merkmal der Demokratie. Ihr Kern liegt in der Möglichkeit, eine bestehende Regierung … [Weiterlesen...]
Negativzinsen bei Postfinance: Dammbruch?
Die Postfinance will auf Guthaben über einer Million Franken Negativzinsen von 1% belasten. Das Beispiel könnte Schule machen. Unter der beschönigenden Bezeichnung „Guthabengebühr“ erhebt die Postfinance ab Februar 2017 als erstes grosses Institut offiziell auch bei privaten Anlegern Negativzinsen von 1% p.a. auf jenen Guthaben, die eine Million Franken übersteigen. Die Postfinance sieht sich zu diesem Schritt gezwungen, weil sie die Kundeneinlagen im heutigen Zinsumfeld nicht mehr … [Weiterlesen...]
Die Zinsen könnten weiter sinken
Viele Anleger und Ökonomen sind überzeugt: Die Zinsen können und werden nicht markant unter die Null-Grenze sinken. Dafür haben sie gute Argumente. Doch sie machen die Rechnung ohne den Staat. Bis vor wenigen Jahren hielten die meisten Ökonomen negative Zinsen für unmöglich. Dahinter stand die Annahme, dass niemand dafür bezahlt, sein Geld zu verleihen, sondern es lieber in bar unter dem Kopfkissen behält. Die Annahme erwies sich als falsch, aus einem einfachen Grund: Nicht nur negative … [Weiterlesen...]
Brexit: Aktien verkaufen und auswandern?
Mit dem Brexit haben die Briten laut vielen Medien und Politikern wirtschaftliches Chaos in Grossbritannien und möglicherweise den Zerfall Europas beschlossen. Die Finanzmärkte urteilen sehr viel milder. Das hat gute Gründe. "Chaos an den Börsen". "Britisches Pfund: Grösster Kurssturz in der Geschichte". "Zusammenbruch". "Abgrund". Das ist eine kleine Auswahl der Kraftausdrücke, mit welchen massgebende Medien die Auswirkungen der Brexit-Abstimmung kommentierten. Viele Politiker machten … [Weiterlesen...]
Steuern verdienen mehr Beachtung!
Steuern belasten viele Wertschriftenportfolios unnötig stark. Anleger wie Vermögensverwalter sind sich dessen oft nicht bewusst. Kaum wahrnehmbar kumulieren sich Steuern über die Zeit zu bedeutenden Beträgen. Wer aufgrund steuerlich nachteiliger Vermögensanlagen vom Fiskus jährlich mit 1% zusätzlich belastet wird, verliert über eine Periode von dreissig Jahren ein sattes Viertel seines Vermögens. Diese Zahl dürfte für viele Sparer keineswegs aus der Luft gegriffen sein. Ächtung des … [Weiterlesen...]
Plädoyer für Währungsrisiken
Immer extremere Massnahmen der Zentralbanken schaffen eine inhärente Instabilität im Währungsgefüge. Anleger in der Schweiz sollten nicht ausschliesslich in Franken-Anlagen investieren. Seit Jahren versuchen Notenbanken durch immer tiefere Zinsen und eine enorme Ausweitung der Zentralbankgeldmengen („quantitative easing“) höheres Wirtschaftswachstum und steigende Inflationsraten zu erzwingen. In mehreren Währungsräumen wurden bereits negative Zinsen eingeführt. Unternehmen sollen damit … [Weiterlesen...]